Laufende Projekte

Initiative de MeineWelt e.V. financé par Engagement Global pour le compte du ministère
fédéral allemand de la Coopération économique et du Développement (BMZ), le projet
Global Tandem Stories Initiative crée un espace de dialogue entre des jeunes de 15 à 35
ans d’Allemagne et des pays du Sud. À travers des ateliers en tandem et une production
médiatique collaborative, les participant·es partagent leurs réalités quotidiennes au-delà des
stéréotypes. Le projet promeut l’égalité des genres, renforce des réseaux durables et
contribue aux ODD 4, 10, 12 et 17, en favorisant l’apprentissage interculturel et la
compréhension mutuelle.

Le projet vise à créer un espace d’échange interculturel entre des jeunes de 15 à 35 ans
d’Allemagne et des pays du Sud, afin de rendre visibles leurs réalités de vie et de renforcer
leur compréhension des interdépendances mondiales. Le projet prévoit la participation de
100 jeunes, dont une attention particulière sera portée aux jeunes issus de l’immigration ou
de milieux précaires, qui disposent souvent d’un accès limité à des projets d’apprentissage
mondial et de coopération internationale.
Au cœur du projet se trouve le travail en tandems internationaux, dans lequel les
participant·e·s apprennent à se connaître, à identifier des thématiques communes et à
dialoguer d’égal à égal. Ces échanges sont approfondis à travers des ateliers de production
médiatique et d’éducation aux médias, au cours desquels les jeunes acquièrent des
compétences pratiques en narration numérique, création de vidéos, réalisation de photos et
réflexion critique sur les contenus diffusés sur les réseaux sociaux. Les productions mettent
en lumière des thèmes centraux de la politique de développement tels que le commerce
équitable, l’accès à l’éducation, l’agriculture durable, la justice climatique et les droits
humains, tout en soulignant l’importance de la responsabilité individuelle et collective.
Deux journées de projet sur l’apprentissage mondial et le commerce équitable, organisées à
Mannheim, Lampertheim et en ligne, permettent d’approfondir ces thématiques et de relier
les expériences individuelles à des enjeux globaux concrets. Les résultats du travail en
tandem sont ensuite valorisés à travers une exposition numérique (Storywall) accessible en
ligne, afin de sensibiliser un public plus large aux réalités vécues dans les régions
partenaires et d’inspirer d’autres jeunes à s’engager activement.
Le projet adopte un format hybride, combinant activités en présentiel et en ligne, afin de
garantir un accès inclusif et une large participation. À long terme, “Global Tandem Stories”
cherche à déconstruire les stéréotypes, renforcer les compétences interculturelles,
encourager l’engagement des jeunes en faveur d’un monde plus juste et durable et favoriser
le développement de réseaux durables. Les participant·e·s deviennent des multiplicateurs et
multiplicatrices de l’apprentissage mondial au sein de leurs communautés et de leurs
environnements éducatifs, sociaux et culturels.

Erste Denkfabrik des Projekts SAMIO: Gemeinsam Strategien gegen strukturellen und institutionellen Rassismus entwickeln

Am 23. Juni 2025 fand in Mannheim die erste Denkfabrik des Projekts SAMIO – Stärkung von Antirassismus in Mannheimer Institutionen und Organisationen statt. Unter dem Motto „Solidarisch, kritisch und kreativ gegen institutionellen Rassismus in Mannheim“ kamen Engagierte aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zusammen, um über Rassismus im Kontext von Sicherheit und Polizeiarbeit zu diskutieren.

Die Veranstaltung wurde in den Räumen des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma (B7, 16) durchgeführt und diente als Raum für Reflexion, Wissensaustausch und strategische Zusammenarbeit. Ziel war es, Stimmen aus Verwaltung, Bildung, Kultur, Gesundheit, Zivilgesellschaft und Communitys zusammenzubringen und gemeinsame Handlungsansätze zu entwickeln.

Vielfalt der Teilnehmenden und Perspektiven

Zahlreiche Vertreter*innen aus unterschiedlichen Institutionen, Organisationen und Netzwerken beteiligten sich:

  • Stadtverwaltung Mannheim, Migrationsbeirat II, Fachbereich 15 Diversität & Integration
  • Verbände & Zivilgesellschaft: LAKA, ADB, Eine-Welt-Forum Mannheim, AK Kolonialgeschichte, Initiative 2. Mai, KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V., Mutig Kultur, BIPoC Parents, KfD, Dangarad, PLUS, Mapathons
  • Bildung & Wissenschaft: Bildungsberatung, Jugendkulturzentrum Forum, Wisse
  • Gesundheit & Soziales: Seniorenzentrum Ida Scipio, Gesundheitsberater*innen, Pflegekräfte
  • Kultur & Medien: Künstlerinnen, Referentinnen, Radioschaffende, Wissenschaftskommunikator*innen
  • Unternehmen & Coaching: systemische Coaches, Diversity-Trainer*innen

Diese breite Beteiligung machte deutlich: Antirassismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die in allen Bereichen – von Bildung über Gesundheit bis hin zu Sicherheit und Verwaltung – verankert werden muss.

Zentrale Themen und Forderungen

In Kleingruppen wurden zentrale Fragen bearbeitet:

  • Welche strukturellen Veränderungen braucht es in Mannheim, um Polizeirassismus wirksam zu bekämpfen?
  • Welche konkreten Maßnahmen können städtische Akteure und die Zivilgesellschaft ergreifen?
  • Welche bestehenden Angebote und Akteur*innen leisten bereits wichtige Arbeit in diesem Feld?

Die Teilnehmenden formulierten eine Vielzahl an Vorschlägen und konkreten Handlungsideen, darunter:

  • Einrichtung einer unabhängigen Beschwerde- und Beratungsstelle für Betroffene von Polizeigewalt
  • Barrierefreie Wege zur Anzeige und Rechtshilfefonds zur Unterstützung der Opfer
  • Regelmäßige antirassistische Schulungen für Mitarbeitende in Polizei, Verwaltung, Krankenhäusern und Bildungseinrichtungen
  • Verpflichtende Dolmetsch-Angebote und neutrale Beschwerdestellen in Kliniken
  • Bildungsformate über Rechte bei Polizeikontrollen und öffentliche Sensibilisierungskampagnen
  • Unabhängige Kontrollstellen und Studien zu Polizeirassismus
  • Ein Gedenkort für Opfer von Polizeigewalt in Mannheim

Raum für Dialog

Neben der inhaltlichen Arbeit bot die Denkfabrik auch Gelegenheit zur Vernetzung und Wissensvermehrung. Viele Teilnehmende äußerten den Wunsch nach regelmäßigen Treffen, um den Austausch zu vertiefen und konkrete Projekte gemeinsam umzusetzen.

Die Ergebnisse der Denkfabrik fließen in die Akteur*innenkonferenz im November 2025 ein. Dort werden die Erkenntnisse und Forderungen gebündelt und in ein gemeinsames Strategiedokument zur Stärkung von Antirassismus in Mannheim überführt.

Zweite SAMIO-Denkfabrik: Rassismuskritische Bildung in Mannheim gestalten

Am 30. September 2025 fand in Mannheim die zweite Denkfabrik im Rahmen des Projekts SAMIO – Stärkung von Antirassismus in Mannheimer Institutionen und Organisationen statt. Nach der ersten Denkfabrik im Juni zum Thema Polizeigewalt widmete sich diese Sitzung einem zentralen gesellschaftlichen Bereich: der rassismuskritischen Bildung.

Ziel war es, gemeinsam Wege zu finden, wie Schulen, Kitas, Hochschulen, kulturelle Einrichtungen und Erwachsenenbildung langfristig rassismuskritischer werden können – in ihren Strukturen, Inhalten und im alltäglichen Handeln.

Bildung als Schlüssel zu gesellschaftlicher Veränderung

Die zweite Denkfabrik brachte erneut zahlreiche Akteurinnen aus Bildung, Wissenschaft, Kultur, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen. Vertreten waren u. a. die Black Academy, das Antidiskriminierungsbüro Mannheim, das Eine-Welt-Forum Mannheim, SIMAMA STEH AUF e.V., der Landesverband Deutscher Sinti und Roma, die Stadt Mannheim, Mutig Kultur, weact, KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. und weitere Bildungsträgerinnen.

Impulse kamen von Şüheda Erkuş (Antidiskriminierungsbüro Mannheim), Slavica Husseini (Landesverband Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg, Bildungsberaterin im ReFIT-Schulprojekt) und Kamady Fofana, Lehrer und erfahrener Bildungsreferent für Antirassismus.

Sie gaben eindrucksvolle Einblicke in ihre Arbeit, in bestehende Herausforderungen sowie in Strategien, wie pädagogische Fachkräfte und Lernorte gestärkt werden können.

Zentrale Fragen und Schwerpunkte der Diskussion

In der anschließenden Gruppenarbeit diskutierten die Teilnehmenden Fragen wie:

  • Wie kann die Stadt Mannheim Bildungseinrichtungen dabei unterstützen, rassismuskritischer zu werden?
  • Welche strukturellen Veränderungen braucht es in Schule, Kita, Hochschule, Verwaltung und Kultur?
  • Wie können BIPoC-Perspektiven systematisch eingebunden werden?
  • Welche Hindernisse im Bildungssystem reproduzieren Rassismus – bewusst oder unbewusst?

Die Diskussion zeigte klar: Rassismus ist kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem, das sich durch Bildungsinstitutionen zieht – von der frühkindlichen Erziehung bis zur universitären Lehre.

Ergebnisse und Forderungen

Die Gruppen entwickelten vielfältige Ideen, darunter:

  • Verankerung rassismuskritischer Bildung in Lehrplänen und Ausbildungscurricula
  • Regelmäßige Fortbildungen für Lehrkräfte und pädagogisches Personal
  • Feste Ansprechpartner*innen und Netzwerke für Antirassismus in Bildungseinrichtungen
  • Monitoring- und Beschwerdestrukturen, die transparent und zugänglich sind
  • Stärkere Einbindung von BIPoC-Expertise in Gremien, Projekten und Bildungsprogrammen
  • Mehr Sichtbarkeit bestehender Initiativen durch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit

Viele Teilnehmende betonten die Bedeutung einer verlässlichen Unterstützung durch Stadt und Politik, etwa durch feste Stellen, Finanzierung und strukturelle Förderung.

Der Blick nach vorn

Die Denkfabrik endete mit einem klaren Signal: Bildung spielt eine Schlüsselrolle, wenn Mannheim zu einer wirklich rassismuskritischen Stadtgesellschaft werden soll.

„Rassismuskritische Bildung ist kein Zusatzthema – sie gehört ins Zentrum jeder Bildungsarbeit“, so das SAMIO-Team der Black Academy.

Die Ergebnisse der zweiten Denkfabrik fließen nun in das SAMIO-Strategiedokument ein, das gemeinsam mit allen Beteiligten beim Arbeitstreffen am 23. Oktober 2025 weiterentwickelt und bei der Akteur*innenkonferenz am 15. November 2025 vorgestellt wird.

📅 Nächste Schritte:

  • Arbeitstreffen zum Strategiedokument: 23. Oktober 2025, 17:00–19:00 Uhr
  • Akteur*innenkonferenz: 15. November 2025, Mannheim

📧 Kontakt: info@black-academy.org

🌍 Hashtags: #SAMIO #Antirassismus #Bildung #Mannheim #Denkfabrik #RassismuskritischeBildung #Zivilgesellschaft #BlackAcademy

📅 Save the Date

SAMIO-Akteur*innenkonferenz – Mannheim, 15. November 2025

„Von der Berliner Konferenz zur Mannheimer Konferenz“ –

Gemeinsam für eine gerechte und rassismuskritische Stadtgesellschaft

Am 15. November 2025 lädt das SAMIO-Team (Stärkung von Antirassismus in Mannheimer Institutionen und Organisationen) zur großen Akteur*innenkonferenz nach Mannheim ein.

🗓 Datum: Samstag, 15. November 2025

📍 Ort: Mannheim (Ort wird noch bekannt gegeben)

⏰ Uhrzeit: 09:30 – 17:00 Uhr

Im Jahr 1884 begann in Berlin die sogenannte „Kongo-Konferenz“ – ein Ereignis, das zur Aufteilung Afrikas durch europäische Mächte führte und den Beginn der kolonialen Ausbeutung markierte. Mehr als 140 Jahre später erinnern wir uns an diese Geschichte – nicht um sie zu wiederholen, sondern um sie umzuschreiben.

Die SAMIO-Akteur*innenkonferenz 2025 setzt genau hier an:

Sie versammelt Akteur*innen aus Verwaltung, Bildung, Kultur, Gesundheit, Zivilgesellschaft und Communitys, die sich heute dafür einsetzen, strukturellen und institutionellen Rassismus zu überwinden und die Zukunft gemeinsam neu zu gestalten.

Themen & Ziele

  • Präsentation der Ergebnisse der SAMIO-Denkfabriken
  • Strategien für die Verankerung von Antirassismus in Mannheimer Institutionen
  • Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft
  • Dialog über Erinnerung, Verantwortung und strukturellen Wandel

💬 Warum diese Konferenz wichtig ist

Die Berliner Konferenz teilte Afrika – die Mannheimer Konferenz will vernetzen, verbinden und heilen.

Sie schafft Raum für Begegnung, Dialog und Zukunftsperspektiven – für eine Stadt, die Vielfalt als Stärke versteht und Rassismus aktiv abbaut.

📧 Anmeldung:

per E-Mail an info@black-academy.org

🖤 SAMIO – Stärkung von Antirassismus in Mannheimer Institutionen und Organisationen

In progress…

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