Global Tandem Lab
Globale Dialoge im Tandem: Ko-Kreation, kritisches Denken und gemeinsames Lernen
Das Global Tandem Lab verbindet Menschen aus dem Globalen Süden und Norden in einem internationalen Lernformat. Durch gemeinsamen Dialog, kritische Auseinandersetzung und ko-kreative Prozesse werden Kompetenzen gestärkt, die für ein tieferes Verständnis globaler Zusammenhänge und gerechte Kommunikation notwendig sind.
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Das Global Tandem Lab ist ein kollaboratives Lernprojekt, das Menschen aus dem Globalen Süden und Norden in internationalen Tandems zusammenbringt. Aufbauend auf dem…
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Ein kollaboratives Lernprojekt
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Das Global Tandem Lab ist ein kollaboratives Lernprojekt, das Menschen aus dem Globalen Süden und Norden in internationalen Tandems zusammenbringt. Aufbauend auf dem Vorgängerprojekt Global Tandem Stories wird das Tandem-Format weiterentwickelt und vertieft mit dem Ziel, nachhaltigen, intergenerationellen und inklusiven Austausch zu ermöglichen. Im Mittelpunkt steht ein strukturierter Rahmen, in dem Teilnehmende aus unterschiedlichen geografischen, kulturellen und generationellen Hintergründen gemeinsam zu aktuellen globalen Themen arbeiten. Dazu gehören soziale Gerechtigkeit, Klimawandel, Migration, strukturelle Ungleichheiten, nachhaltiger Konsum und globale Machtverhältnisse. Die eigenen Lebenserfahrungen der Teilnehmenden spielen dabei eine zentrale Rolle sie bilden die Grundlage für eine kritische, konkrete und vielschichtige Auseinandersetzung mit globalen Dynamiken aus verschiedenen Perspektiven. Ein wesentlicher Baustein des Projekts ist die Förderung von Dialogkompetenz, kritischem Denken und Medienkompetenz. Die Teilnehmenden lernen, dominante Erzählungen zu hinterfragen, Stereotype zu erkennen und mediale Darstellungen des Globalen Südens sowie diasporische Gemeinschaften kritisch zu reflektieren. Gleichzeitig entwickeln sie praktische Fähigkeiten in der Ko-Kreation: Gemeinsam entstehen Inhalte, die unterschiedliche, verortete Perspektiven sichtbar machen. Das Projekt ist in aufeinander aufbauende Phasen gegliedert: Zunächst werden die Tandems gebildet und das Netzwerk aufgebaut. Es folgt eine begleitete Qualifizierungs- und Zusammenarbeitsphase mit Mentorinnen-Unterstützung. In ko-kreativen Arbeitsphasen entstehen dann gemeinsame Inhalte und Produkte. Den Abschluss bildet eine Transfer- und Verbreitungsphase, in der die Projektergebnisse einem breiten Publikum sowie Akteurinnen der Entwicklungsbildung zugänglich gemacht werden.
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